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Silberschmuck säubern: 10 einfache Tricks

Dass sich Silberschmuck unschön verfärben kann, ist bekannt. Dass es sich bei den dunklen Verfärbungen um Silbersulfid handelt, wissen die Wenigsten. Klingt schlimmer, als es ist. In der Reihe VALMANO 10 zeigen wir Ihnen zehn einfache Tricks, mit denen Sie den dunklen Schatten endgültig auf die Pelle rücken und Ihren Silberschmuck reinigen können.

Silberschmuck säubern: 10 einfache Tricks

1. Silberschmuck reinigen mit Wasser, Salz und Folie

Wasser, Salz und Alufolie finden sich eigentlich in jedem Haushalt. Erhitzen Sie einen Liter Wasser und lösen Sie einige Esslöffel Salz darin auf. Geben Sie nun den Silberschmuck und etwas Alufolie hinein. Nach etwa zwei Minuten, sehen Sie bereits, wie sich die Verfärbungen reduzieren. Dies begründet sich ebenfalls in einer chemischen Reaktion, bei welcher Schwefelwasserstoff freigesetzt und so das Silbersulfid wieder zu Silber wird.

Bei starken Verfärbungen kann ein zweites Bad erforderlich sein, da die chemische Reaktion nach kurzer Zeit zum Erliegen kommt und somit die reinigende Wirkung begrenzt ist. So können Sie auch hartnäckige Verfärbungen auf Ihrem Silberschmuck reinigen.

2. SILBERSCHMUCK REINIGEN: Wasserbad samt Spülmittel

Eine einfache Methode der Reinigung ist ein mit etwas Spülmittel angereichertes Wasserbad. Hier wird der Schmuck hineingetaucht und anschließend mit einer weichen Zahnbürste vorsichtig gesäubert.

Danach den Schmuck abspülen unter klarem Wasser und mit einem weichen Tuch trocknen. Leichte Verfärbungen sollten nun verschwunden sein.

3. Reinigung mit dem Silberputztuch

Ein Silberputztuch ist nicht teuer und im Drogeriefachhandel erhältlich.
Werden die Schmuckstücke damit poliert, erstrahlen sie in neuem Glanz. Allerdings lassen sich mit einem Tuch oft nicht alle Stellen erreichen.

4. Lassen Sie Schallwellen für sich arbeiten

Effektiver ist die Reinigung per Ultraschall: Ein Ultraschallgerät ist ebenfalls im Handel erhältlich, wird mit Wasser gefüllt und der Silberschmuck hineingelegt. Die Schallwellen erreichen selbst schwer zugängliche Stellen und Verfärbungen verschwinden.

5. Kaufen Sie Schmuckreiniger

Eine Alternative wäre ein flüssiger Schmuckreiniger für Silber.
Dieser enthält jedoch meist Chemikalien, mit denen nicht jeder im Haushalt hantieren möchte.

6. Bewahren Sie Ihren Silberschmuck luftdicht auf

Um das Anlaufen ihrer Silberketten oder Silberringe zu verhindern, sollte Silber trocken und möglichst luftdicht aufbewahrt werden – beispielsweise in einem verschließbaren Beutel aus Plastik.

Legen Sie hier ein Stück Kreide oder Alufolie dazu, wirkt dies der Reaktion ebenfalls entgegen. Ganz lassen sich Verfärbungen jedoch in der Regel nicht vermeiden.

7. Nutzen Sie Zahnpasta

Statt den Silberschmuck mit Wasser und Spülmittel zu säubern, kann auch Zahnpasta verwendet werden. Sie wird sparsam mit einer Bürste aufgetragen, nach kurzer Zeit mit Wasser abgespült und der Schmuck mit einem Tuch getrocknet.

8. Nehmen Sie Reinigungs-Tabs für Zahnspangen

Alternativ eignen sich Reinigungs-Tabs für Zahnspangen: Nach dem Auflösen in warmem Wasser werden die Schmuckstücke hineingelegt und nach einigen Stunden ebenfalls mit einem weichen Tuch getrocknet.

9. Lösen Sie Backpulver in Wasser auf

Backpulver ist eine weitere effektive Möglichkeit, Silber zu säubern. Das Backpulver wird in einer kleinen Schüssel Wasser aufgelöst und der Silberschmuck hineingelegt. Mit einer weichen Zahnbürste lösen sich anschließend auch dunkle Stellen in Ritzen und Poren.

10. Träufeln Sie Zitronensaft auf Ihr Silber

Zu guter Letzt können Sie Ihren Silberschmuck in eine Schale legen, etwas Salz darauf geben und anschließend Zitronensaft darüber träufeln. Zum Reinigen eignet sich wiederum eine weiche Zahnbürste. Mit dem Abspülen und Polieren erhält das Silber seinen Glanz zurück.

Silber ist eigentlich zu weich für Schmuck

So, das waren sie, die zehn Tipps. Stellt sich nun noch die Frage, warum sich dieses seltsame Silbersulfid überhaupt bildet.

Das liegt hauptsächlich daran, dass reines Silber schlicht zu weich wäre, um etwa als Schmuck oder auch Besteck zu bestehen. Erst durch Verschmelzen mit Kupfer wird die so entstandene Legierung deutlich härter. Entscheidender Nachteil: Kupfer ist anfällig. Schwefelwasserstoff greift das Metall an. Die Folge: Bei Zimmertemperaturen verfärbt das entstandene Silbersulfid die Oberfläche allmählich gelblich, dann braun bis hin zu schwarz.