Valmano verwendet Cookies, um Ihnen den bestmöglichen Service zu gewährleisten. Indem Sie diese Website weiter nutzen, stimmen Sie der Cookie-Nutzung zu.
  • Ab 40€ gratis Versand & 30 Tage kostenlose Rückgabe
  • Sicher & flexibel bezahlen
  • Vor-Ort-Kundenservice in über 200 Stores
Jetzt -20% EXTRA im WINTER SALE sichern!
Angebote von Tommy Hilfiger, BOSS, JOOP! u.v.m.

Wasser in Uhr: Ist Ihr Zeitmesser noch zu retten?

shutterstock_375974488


Wenn Wasser in Uhren gelangt, drohen unterschiedlich starke Beschädigungen. Die Beschichtung auf Leuchtzeigern löst sich unter Wassereinwirkung auf oder das Ziffernblatt saugt sich mit Feuchtigkeit voll. Dann wellt es auf und blockiert die Zifferblätter. Im schlimmsten Fall rostet das feine Uhrwerk und wird funktionsuntauglich.

Wasser kann auf unterschiedliche Weise in die Armbanduhr (egal ob Herrenuhren oder Damenuhren) gelangen. Werden die Dichtungen am Gehäusedeckel oder an der Einstellkrone porös, findet Schweiß auf der Haut seinen Weg in das Innere der Uhr. Sichtbar wird das durch Kondenswasser am Uhrenglas. Wassertropfen gelangen beim Duschen oder Schwimmen in das Chronometer, wenn es nicht wasserdicht ist. Um die Armbanduhr zu schützen, ist beim Auftreten von Feuchtigkeit schnelles Handeln gefordert. Antworten auf die Frage "Wasser in der Uhr, was tun?" sind nachstehend aufgeführt.

Wasserdichte Uhren ab 20 bar (Was bedeutet das? Hier die Antwort: Wieviel Tiefgang hat meine Uhr?)

WaSSER IN Uhr: einfrieren

Ist Feuchtigkeit in die Uhr eingedrungen, ist der professionelle Uhrmacher aufgrund seiner Fachkenntnis und der Verfügbarkeit von Spezialwerkzeug sicherlich die beste Wahl. Damit kann er die Uhr beschädigungsfrei öffnen und trocknen. Doch der Gang zum Fachmann ist abends oder am Wochenende leider nicht möglich. Und was nun? Wer hierfür kein Händchen hat, sollte besser die Hände von der Uhr lassen und stattdessen einen simplen Trick beherzigen: die Armbanduhr einfach in das Gefrierfach des Kühlschranks legen und dort aufbewahren, bis der Uhrmacher sein Geschäft wieder öffnet. Das gefrorene Wasser kann sich nicht mehr in der Uhr verteilen. Uhrwerk und Ziffernblatt bleiben weitestgehend unbeschädigt, bis die Feuchtigkeit vom Profi entfernt wird.

Geschickte Bastler können sich selbst helfen

Bastler mit geschickten Händen und guter Feinmotorik können auch zur Selbsthilfe greifen. Im ersten Schritt wird die Uhr an einer Stelle geöffnet, damit das eingedrungene Wasser verdunsten kann. Idealerweise wird für diesen Zweck der Gehäusedeckel entfernt.

Als passendes Werkzeug wird ein Universal-Gehäusedeckelöffner eingesetzt, also ein klassisches Uhrmacherwerkzeug, das für wenig Geld online erworben werden kann. Wer auf diesen kleinen Helfer nicht zurückgreifen kann, muss den Gehäusedeckel vorsichtig mit den Fingern abschrauben. Behutsamkeit ist vonnöten, denn auf keinen Fall darf ein Rädchen aus dem Uhrwerk herausspringen. Tropfen im Uhreninneren lassen sich anschließend vorsichtig mit einem Mikrofasertuch entfernen. Alternativ kann die Einstellkrone herausgezogen werden, um so eine kleine Öffnung zu erzeugen.

Nun wird die Uhr an einem warmen Ort getrocknet; im Sommer gerne draußen im Schatten, im Winter auf der Heizung( bei niedriger Temperatur). Damit die Feuchtigkeit tatsächlich verdunsten kann, muss die Öffnung oben liegen. Alternativ kann auch ein Föhn verwendet werden. Hierzu die Uhr einfach anblasen, bis sie warm wird. Dann kurz pausieren und den Vorgang wiederholen, bis die Feuchtigkeit aus dem Uhrenglas verschwunden ist.

Vorbeugen

"Vorbeugen ist besser als heilen." Dieses Sprichwort gilt auch in diesem Fall. Beim Batteriewechsel ist darauf zu achten, dass auch die Dichtungen erneuert werden. Wer auf Nummer sicher gehen möchte, ist mit einem wasserdichten Chronometer am besten beraten.

Ab einer Wasserdichtigkeit von 10 bar ist die Uhr in allen Lebenssituationen vor Feuchtigkeit geschützt - einschließlich Duschen. Wer auch beim Schwimmen oder bei Tauchgängen eine einwandfrei funktionierende Uhr dabei haben möchte, entscheidet sich für ein Modell mit einer Dichtigkeit von 20 bar, damit die Uhr keinen (Wasser-) Schaden nimmt.

Lesen Sie hier alles über die Wasserdichtigkeit von Uhren und was die Herstellerangaben bedeuten.