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Uhr Komplikationen: Die zehn wichtigsten Zusatzfunktionen

Uhr Komplikation: Was ist das denn? Wenn Sie bei "Komplikationen" an eine Reifenpanne auf dem Weg zum Flughafen denken oder Sie als Frau an männliche Begleitung beim Shopping, dann ist dieser Artikel für Sie fast noch wichtiger als für eingefleischte Uhrensammler, die auf der Suche nach dem nächsten Kick sind.

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Digitaluhren haben keine Komplikation

Bei Komplikationen handelt es sich um bauliche Veränderungen, die analogen Uhren weitere mal mehr, mal weniger nützliche Funktionen verschaffen. Bei Digitaluhren und deren vielseitigen Features, wie Temperatur-, Luftdruck- oder Tidenanzeige darf man nicht von einer Komplikation sprechen.
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Als echte Komplikationen, werden damit viel mehr Leistungsmerkmale bezeichnet, die letztlich immer aus der herkömmlichen, kreisförmigen Bewegung herrühren. Diese Bewegungen treiben hauptsächlich die Zeiger an. Durch eine Verkomplizierung des Werks werden der Uhr weitere Funktionalitäten "beigebracht", zumeist zu finden in Automatikuhren.

 

Die zehn häufigsten Komplikationen

Das VALMANO Magazin zeigt Ihnen häufigsten Uhr Komplikationen und erklärt Ihnen diese Funktionen

1.       Datumsanzeige:

Sie "zählt" die Stunden und dreht nach jeweils 24 davon eine Scheibe ein Stückchen weiter, um so immer den aktuellen Kalendertag anzuzeigen. An Monaten mit weniger als 31 Tagen funktioniert diese Funktion aber nicht sauber – da muss der geneigte Uhrenliebhaber dann manuell auf den ersten weiterdrehen).

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Zu den Automatikuhren mit Datumsanzeige

2.       Wochentagsanzeige:

Die Wochentagsanzeige kommt natürlich ohne solche Korrekturen aus, folgt doch auf jeden Sonntag wieder ein Montag. Im Prinzip erfordert die Wochentagsanzeige dieselben baulichen Veränderungen wie die Datumsanzeige. Deutlich komplizierter wird es, wenn eine Uhr sowohl Datums- als auch Wochentagsanzeige besitzt.

Zu den Uhren mit Wochentagsanzeige

3.       Automatikaufzug:

Mittels eines Rotors, der auf ein mechanisches Uhrwerk aufgesetzt wird, können die Bewegungen des Handgelenks genutzt werden, um die Feder aufzuziehen und die Uhr so mit Energie zu versorgen.

Zu allen Automatikuhren

4. Eine Automatikuhr mit Gangreserve

Die Gangreserve zeigt auf einer Skala von 0 bis 100 Prozent an, wieweit aufgezogen die Feder ist, das heißt über wieviel Restenergie die Uhr verfügt, bevor sie stehenzubleiben droht.

Zu den Uhren mit Gangreserveanzeige

5. Chronograph:

Eine Chronographenanzeige ist im Prinzip eine Stoppuhr-Funktion. Im Gegensatz zu Stoppuhren wird beim Chronograph aber meistens unterschiedliche "Augen", also kleine Zifferblätter im Zifferblatt verwendet, um Sekunden, Minuten und Stunden einzeln anzuzeigen.

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Zu den Chronographen

6. Mondphasen:

In der technischen Funktionsweise der Datumsanzeige nicht unähnlich wird auf einer sich drehenden Scheibe die aktuelle Mondphase angezeigt.

7. Retrograde Anzeigen

Solche Anzeigen, die zum Beispiel als Minutenanzeige eines Chronographen Anwendung finden, bewegen ihre Zeiger nicht in ganzen Kreisen, sondern in Kreissegmenten oder Halbkreisen und springen anschließend wieder auf die 0 zurück.

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8. Schlag- oder Spielwerk:

Relativ selten wird in Armbanduhren ein Glockenwerk eingebaut, das entweder in regelmäßigen Abständen (Repetitionsschlagwerk) oder (als Wecker) zu einer bestimmten Uhrzeit Klänge spielt.

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9. Tourbillon:

Wenn eine Uhr durch ihre gleichartige Lage im Raum einer stetig in dieselbe Richtung wirkenden Schwerkraft ausgesetzt ist, hat dies einen, wenn auch sehr geringen Einfluss auf ihre Genauigkeit. Beispielsweise durch das Gewicht der Zeiger, die eine Tageshälfte gegen die Werksbewegung wirken und sie die andere Tageshälfte beschleunigen.

Um dem entgegenzuwirken, haben sich findige Uhrmacher überlegt, das gesamte Werk im Tagesverlauf zu drehen, um die Auswirkung einer einseitig wirkenden Gravitation zu minimieren. Während das bei Taschenuhren, die immer in einer Lage bewahrt werden, Sinn macht, ist es bei Armbanduhren, die ohnehin dauernd bewegt werden, eher als technische Spielerei zu bewerten.

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10. Ewige Kalender:

Solche Uhren benötigen unterjährig keine Anpassungen, sondern "wissen" um die unterschiedlichen Monatslängen und bilden so immer das richtige Datum ab. Sie beherrschen darüber hinaus auch die vierjährlichen Ergänzungen eines 29. Februar sowie teilweise sogar die Ausnahmen davon in ganzen Jahrhunderten.

Ewige Kalender stellen allerhöchste Anforderungen an die Uhrmacherkunst und dürften dementsprechend durchaus als die Königinnen unter den Komplikationen angesehen werden. Das macht sich dann auch beim Preis bemerkbar: Die Richard Lange Ewiger Kalender Terraluna von A. Lange & Söhne zum Beispiel schlägt mit 186.000 Euro zu Buche.