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Die Geschichte der Zeit

Vom Obelisken zur Smartwatch: Das VALMANO Magazin zeigt die Entwicklung der Zeitmessung - von frühen Sonnenuhren bis hin zum allwissenden digitalen Wearable, bei dem die Angabe der Uhrzeit fast schon Nebensache ist.

Die Geschichte der Zeit

 

Die Geschichte der Zeitmessung ist bereits mehrere tausend Jahre alt. Schon die frühen Kulturen, erstellten einfache Kalender, um einzelne Tage zu zählen oder die Dauern zwischen den Jahreszeiten abzuschätzen, damit sie die idealen Zeitpunkte für die Jagd oder für die Feldwirtschaft bestimmen konnten. 

 

 

Die Geschichte der Zeit
Die Geschichte der Zeit

Die Steinkreise in Stonehenge werden auf die Jungsteinzeit (vor etwa 12.000 Jahren) datiert. Auch sie könnten zu Bestimmung von Daten benutzt worden sein, weil einige Blicklinien nach der Sommer- bzw. Wintersonnenwende ausgerichtet sind.

Die ersten Sonnenuhren entstanden in Form von Schatten werfenden Obelisken vor etwa 3.500 Jahren in Ägypten. Auch die mythischen Steine von Stonehenge.

Die ersten mechanischen Uhren

Die ersten mechanischen Uhren mit einer Spindelhemmung entstanden im 13. Jahrhundert in Europa und wurden fortan zum standardisierten Zeitmessgerät.

Der nächste fundamentale Fortschritt war die federgetriebene Taschenuhr, gefolgt von der Pendeluhr, die ab dem 16./17. Jahrhundert auftauchten. Obwohl Anfang des 19. Jahrhunderts die erste Armbanduhr entstand, herrschte noch bis ins 20. Jahrhundert die Taschenuhr als bevorzugtes Zeitmessgerät vor. 

Nach wie vor gibt es Liebhaber von Taschenuhren. Sei es als modisches It-Piece oder aus praktischen Gründen. VALMANO hat Taschenuhren von Dugena in seinem Sortiment, auch angetrieben von einem mechanischen Werk mit Handaufzug.

Die Geschichte der Zeit

Die Entwicklung der Quarzuhr

Unmittelbar nach dem ersten Weltkrieg wurde die erste Quarzuhr entwickelt, deren Prinzip noch heute in vielen Radioweckern oder Armbanduhren Anwendung findet. 

Ende der 1960er-Jahre entstanden die ersten Funkuhren, die am Arm getragen werden konnten. Diese Uhren sind bequem, da sie bei einer Zeitumstellung die Zeit automatisch auf Winter- oder Sommerzeit zurücksetzen. Noch genauer wurde die Zeitmessung mit der Einführung der Atomuhren kurz nach dem zweiten Weltkrieg.

In den 1970-Jahren wird es digital

Erste Digitaluhren als Armbanduhren entstanden in den 1970er-Jahren. Der neueste Trend sind sogenannte Smartwatches, die die klassischen Funktionen einer Uhr mit den Kommunikationsmöglichkeiten von intelligenten Mobiltelefonen verknüpfen.

Ob diese Geräte jedoch eine breite Marktdurchdringung erreichen, bleibt abzuwarten. Als klassische und edle Uhren gelten nach wie vor mechanische Armbanduhren.Die Geschichte der Zeit

Viele noch heute existierende Uhrenmarken entstanden im 19. oder 20. Jahrhundert. Mit der einsetzenden Industrialisierung spielten der Faktor Zeit und damit verbundene Effizienzgedanken eine immer größere Rolle. Fortan trugen pflichtbewusste Männer eine Herrenuhr, um stets die aktuelle Zeit ablesen zu können.

Erste Damenuhren nach der Emanzipation der Frau

Erst mit der Emanzipation der Frau kamen die ersten Damenuhren auf den Markt. Die Uhrenhersteller erkannten den sich öffnenden Markt schnell und entwickelten Modelle für die moderne Frau.

Die Geschichte der Zeit

Eine Damenuhr unterscheidet sich dabei grundlegend von einer Herrenuhr. Meist sind Damenuhren deutlich leichter, haben ein etwas kleineres Ziffernblatt und setzen vor allem optische Reize durch spezielle Farbwahl oder die Verwendung edler Materialien.

Herrenuhren sind hingegen schlicht und elegant gehalten, Farben werden dezent eingesetzt und spielen eine untergeordnete Rolle, dennoch legen Herrenuhren einen hohen Fokus auf Technik und Ästhetik.

Die Uhr wird zum Statussymbol

Wer heutzutage stilvolle Uhren kaufen möchte, kauft nicht einfach ein Zeitmessgerät, wie dies vor mehr als fünfzig Jahren noch der Fall war. Eine Uhr ist ein Statussymbol und gehört für viele Berufsgruppen (Piloten, Manager) zu einem souveränen Auftreten genauso dazu wie ein Anzug, eine Krawatte oder sauber geputzte Lederschuhe.

Smart Watches: Weniger Status, mehr Innovation

Die Geschichte der Zeit

Weniger Status mehr Innovation versprechen Smartwatches. Uhren die verbunden mit Smartphone, Internet und GPS den Nutzer allerlei Daten zur Verfügung stellen. "Kluge Uhr" heißt Smartwatch übersetzt.

Es gibt keine Uhrengehäuse sondern einen Touch-Display - darunter befindet sich der Mini-Computern. Apps, also kleine Programme, ermöglichen Kommunikation, Fitnessfunktion und Information. Allerdings wird meist ein Smartphone benötigt.

Ob und wie sich Smartwatches durchsetzen, ist noch nicht ganz entschieden, wahrscheinlich wird es in der Spannbreite zwischen Taschenuhr mit Handaufzug und super kluger Computeruhr Zeitmesser für jeden Geschmack geben. 

Auf die wirklich große Uhrenrevolution müssen wir noch warten.